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Aktuelles

STEIN-biker starten bei Transalp - Tag 6&7

Unsere Jungs Toni Brunner und Marcel Stein quälen sich in sieben Etappen über die Alpen.

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Die beide Jungs starten bei der diesjährigen Transalp als Team und lassen schon jetzt den Schweiß gehörig fließen. Die Strecke führ über sieben Etappen von Ruhpolding bis an den Gardasee und geizt dabei nicht mit Streckenkilometern und Höhenmetern. So sind in den sieben Tagen 611km und 19.000hm zu absolvieren. Klingt nach einem guten Fatburner! Was die beiden auf ihrer Reise so erleben, dass werden wir euch jeden Tag druckfrisch präsentieren. Noch stottert der Teammotor ein wenig, aber es sind ja noch sechs Etappen die übrig bleiben. Aber lest selbst:
"Tag 1! Ich bleib bei Kurzstrecken! So eine Quälerei von 110 km ist einfach zu viel für mich und meinen Arsch. Nach 80 km ging nicht mehr viel, da war der Saft raus.
Kurz nach dem Start Toni verloren, er war etwas hinter mir und ich dachte er schließt im im Laufe des Rennens auf. Aber er hat mich nicht gesehen und dachte ebenfalls das ich hinter ihm bin, so hab ich ca. 100 Leute vorbeigelassen bis ich dann letztendlich nach der Schiebepassage auf ihn gewartet hab. Ab dann ging es vereint steil bergauf und wir haben uns noch schön vorgearbeitet, bis uns Beiden so nach 70km die Puste ausging. Wir hatten nochmal 'ne schöne Gruppe auf dem Flachstück, mußten aber an der Verpflegung anhalten um unsere Reserven aufzufüllen. Die Teams vor uns wurden alle mehrfach verbottelt. ...Wahnsinn was da für Aufwand betrieben wird.
15km vorm Ziel wurden wir beide von der nächsten Gruppe kassiert und konnten diese bis ins Ziel halten.
Ganz schön hart! Mal sehn was das morgen in die richtigen Berge wird und ob wir am Samstag bei den italienischen Señorita's ankommen. Dank der Hitze gibt's klare Sicht und ein unbeschreiblich schönes Panorama."
Na da drücken wir doch ganz fest die Daumen. Momentan liegen die beiden auf dem 58. Platz. Aber wie gesagt, da kommen noch ein paar Kilometer...

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Update Tag 2:

Update zu Tag 2 der Transalp. Die Jungs kommen besser in Fahrt, sowohl was die Belastungen angeht, als auch ihr Teamplay. Auf der gestrigen Etappe ging es von Saalfelden nach Mittersill. Die Etappe hatte eine Länge von 64km und 2.400hm. Der gute Steini hat mir auch gestern wieder ein paar Worte und Bilder zukommen lassen.
"Tag 2! Heute hat es doch tatsächlich Spaß gemacht. Am ersten Anstieg haben wir die 1000hm richtig gut bewältigt und waren sehr gut dabei. In den Trails oben hatte ich über die glatten Wurzeln ganz gute Spuren und konnte gut Meter machen. Leider kam der Toni hier nicht ganz mit und so konnte ich zwischendurch ein Päuschen auf ner Bank einlegen. Toni kam dann mit den führenden Mädels, die recht ansehnlich waren und was auch der Grund sein könnte warum er nicht vorbei wollte.
Unten angekommen ging es kurz darauf in den nächsten Anstieg mit ca 1000hm. Während der Auffahrt hatte Toni einen Einbruch und musste reißen lassen. Ich konnte nicht an seiner Seite fahren, da mir die Gänge ausgegangen waren und so bin ich in meinem Tempo davongezogen. An der Verpflegung kam er dann völlig fertig an und hat sich wie ein Löwe vollgestopft. Nach dieser Pause musste das letzte Stück des Anstiegs schiebend bewältigt werden. In der Abfahrt Richtung Ziel meinte die Stimme hinter mir 'ich kann nicht mehr treten, ich glaube mein Freilauf ist kaputt'! So hab ich den Toni am Hintern gepackt und die verbleibenden 5km Richtung Ziel geschoben."
Na sehr schön! Bei den Beiden scheinen Spaß und Qual recht nahe beieinander zu liegen. Vielleicht gewinnt der Spaß in den nächsten Tagen ja noch die Oberhand. Wir drücken den beiden auf jeden Fall die Daumen.


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Update Tag 3
Dritter Tag - dritte Qual für die beiden Transalper! Da hatte ich gestern doch glatt die Hoffnung, die dritte Etappe könnte der Spaßbringer schlechthin werden. Aber das Schicksal meinte es dann doch ein bisschen anders mit Marcel und Toni. Über Pferdebisse und andere Ereignisse berichtet Marcel in seinem kurzen Telegramm: "Heute ist alles passiert! Vom Start ging es direkt von 700 hm auf 2500hm hoch. Toni ist am Start losgedüst, als ob er auf den Tagessieg aus ist. Nach 1km hat er dann festgestellt, dass heute garnix geht und wir haben uns durchreichen lassen bis wir mit den absoluten Hobbyradlern gefahren sind. Das war für meine Beine dann doch nichts, hab Gas gegeben und bin schonmal vorgefahren. Mit einem eigenartigen Knacken im Rad...
An der Verpflegung hab' ich mir die Zeit inzwischen mit Bilder machen verkürzt. Die frisch geschlossene Freundschaft mit einem Pferd musste ich zum Dank mit einem Biss Arm und Lenker bezahlen. Toni brachte es, wie sollte es auch anders sein, mit ein paar hübschen Mietzen angedreht. Dann ging es flux gemeinsam weiter. Schiebend wohl gemerkt! Auf einem steilen Wanderpfad ging es manchmal auch nur noch mit Tragen weiter. Einige Pro's bekamen an dieser Stelle auch Wanderschuhe gereicht.
Auf den Weg nach oben gab es dann die Auflösung wo das seltsame Knacken her kam ...die Pedale ist abgefallen! Das Schneefeld auf der anderen Seite ging dann auch nur mit Schieben und Rutschen bergab. Für die mickrigen 25 km haben wir in Summe 3h 40 min gebraucht.
Als es dann wieder fahrbar wurde hab ich das Pedal aufgesteckt, mit dem Bein möglichst nach innen gedrückt und bin dann den Pass recht unkontrolliert runter gesegelt. Unten angekommen wurde der Retter in der Not Robert angerufen, der schon 10 min später mit neuer Pedale parat stand.
Weiter geht's! Denkste! 1km später Platten und der Schlauch den es im Starterbeutel gab hatte ein zu großes Ventil, hau weg die Sch.... Zum Glück hat Tonis Schlauch aber den Dienst bis ins Ziel erfüllt.
Jetz wurde Druck gemacht und die folgenden 10 km wurde die Gruppe hinter uns immer größer. Am Anstieg zur nächsten Verpflegung war dann mein Kraft aufgebraucht. Jetz war Toni plötzlich warm und hat mich bis ins Ziel gezogen. Die zahlreichen Anstiege bis dahin haben uns nochmal alles abverlangt. Mit den hitzigen Temperaturen war es eine körperliche und psychische Grenzerfahrung. Mit einsetzender Übelkeit kurz vor Schluss, hatte ich das letzte Stück zu tun, überhaupt Tonis Hinterrad zu halten. Nach 8h und 3500 hm waren wir endlich da und sind jetzt völlig bewegungsunfähig. Wie soll das morgen gehn...
Aber sind ja nur noch 4 Etappen.

Kopf hoch Jungs, ihr seid doch alte Haudegen. Die härteste Etappe ist geschafft und jetzt geht es nur noch bergab.

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Update Tag 4
Gestern lief es für unsere beiden Recken endlich besser. Bei feinstem Sonnenschein (kurzem Regen) und einem tollen Dolomitenpanaorama kämpften sie sich von Sillian nach Alleghe. Auf dieser Etappe galt es 90km und 2.500hm zu meistern. Was dabei so los war hat der vorbildliche Steini wieder in Wort und Bild festgehalten: "Heute lief's! Vom Start weg sind wir gut mitgekommen. Am ersten Anstieg haben wir uns kontinuierlich nach vorn gearbeitet. In den anschließenden 20km haben wir ne starke Gruppe erwischt die mächtig Druck gemacht hat, stellenweise fast ein bisschen zuviel Druck. Da mußten wir ganz schön beißen um dran zu bleiben.
Am Verpflegungspunkt haben die meisten aus der Gruppe angehalten und wir natürlich auch. Aber als Toni anfing seinen Rucksack zu befüllen dachte ich, ich seh nicht richtig! Als er dann auch noch in Ruhe einen Riegel essen wollte, musste ich kurz intervenieren und zur Weiterfahrt mahnen, damit wir weiter in der Gruppe voran kommen. Für kurze Zeit war mächtig Druck nötig um wieder ran zu kommen, aber so blieb uns eine Einzelfahrt erspart und wir konnten auch die letzten 10 km bis zum finalen Anstieg mitschwimmen.
Den Pass hoch sind wir in einen mächtigen Regenguss gekommen was sehr gut war. Besser wie in brütender Hitze da hoch zu kurbeln. Bergauf wird Toni mit jedem Tag stärker und ich immer schwächer.
Das letzte Stück des Anstiegs haben fast alle geschoben, aber ich hab es irgendwie im Fahren geschafft, da meine Blase beim schieben mächtig schmerzt. So hatte ich kurz die Zeit ein paar Bilder zu schießen. Die Alpen sind ja schon toll, aber die Dolomiten landschaftlich einfach der Hammer!
Von Oben runter ging es über verdammt geile Trails. Die vor uns fahrenden Piloten haben uns zum Glück ein wenig ausgebremst, denn als ich frei Fahrt hatte war ich schon fast unkontrolliert schnell. Aber das Feeling war auch mega geil. Wobei man sagen muss das so langes Bergabfahren mordsmäßig in die Arme geht. Ja und jetzt sind wir mehr als zufrieden in Bella Italia!"


Sehr schön das die Jungs jetzt endlich mal einen Tag hatten der fast wie am Schnürchen lief. Das macht sich dann auch in der Platzierung bemerkbar. Mit dem 41. Rang haben sie die gestrige Etappe deutlich weiter vorn beenden können. Spitze Jungs!

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Update Tag 5
Leider gibt es keine guten Nachrichten von unseren Transaplern. Bei Steini hatte sich bereits vorgestern abend ein gesundheitliche Schwäche angedeutet, verbunden mit Schwindel und rückwärts essen der bereits zu sich genommenen Nahrung. Trotzdem wollte er gestern die Etappe von Alleghe nach San Martino di Castrozza angehen. Leider machte ihm dann auf Hälfte der Strecke sein körperlicher Zustand einen Strich durch die Rechnung. Auch hierzu ein paar kurze Zeilen aus seiner Feder:
"Wie es sich gestern angekündigt hat, kam heute der Einbruch. Die erste Stunde lief noch richtig gut aber das Schwindelgefühl und Übelkeit gingen nicht weg. Essen konnte ich auch nix und so ließ die Leistung immer weiter nach. Bei km 30 stand Betreuer Robert, da hatte ich überlegt aufzuhören. Allerdings wollte ich ja Toni und unsere Wertung nicht im Stich lassen und so wurde weitergefahren. Den nächsten Berg hoch ging nichts mehr. Immer wenn der Puls über 130 war gingen die Lichter langsam aus. In der folgenden Abfahrt war ich auch sehr unkonzentriert.
Bei km 55 stand nochmal unser Robert und dort entschloss ich mich dann doch zu einer Aufgabe. Die 20km mit 800 hm wären zwar noch irgendwie gegangen, aber ich denke das bringt's nicht ein. Am Ende wars auch gut so, denn sonst wären wir noch in ein Gewitter mit Hagel gekommen. Toni konnte dann ohne mich den Berg hoch fliegen und auf der anderen Seite gleich wieder runter und war kurz vor dem Gewitter im Ziel."
Schade Großer! Aber das wird sicher nicht die letzte Transalp gewesen sein, da freu dich auf den nächsten Anlauf. Genieße jetzt erstmal das leckere Eis in Riva und hab noch ein paar schöne Tage in bella Italia.

Update Tag 6
Nachdem Steini die fünfte Etappe vorzeitig beenden musste, ist Toni die sechste Etappe in einer Solofahrt angegangen. Auf der Strecke von San Martino di Castrozza nach Levico Terme warteten 88km und 2500hm auf ihn. Mit ordentlich Druck auf der Pedale und Unterstützung durch Marcel und Robert konnte er das Teilstück in beachtlicher Zeit meistern. Da hat man sich schon mal eine Abkühlung verdient. Lest selbst:

"Heut ist Toni allein losgedüst. Vom Start weg konnte er weit vorn mit den führenden Mixed Team mitfahren. Die Berge hoch lag heute richtig Druck an, da er sich ja gestern bei unserer Kaffeefahrt gut ausruhen konnte. So ambitioniert wie es bergauf ging wurde auch bergab ordentlich Tempo gemacht. Auf den letzten Metern der ersten langen Abfahrt dann ein Platten. Neuer Schlauch rein und noch eine vorbildliche Prüfung ob etwas im Reifen steckt. Toni hat sogar so genau hingesehen das er sich den Arm an der heißen Bremsscheibe verbrannt hat.
Bis kurz vor dem Ziel lief es gut weiter doch am Anfang des letzten Downhill noch ein Platten und sämtliches Flick-, Dicht- und auch Werkzeug befand sich ja noch an meinem Rad. Also hieß es den letzten Trail runter schieben und dann noch auf dem platten Reifen die restlichen 4km bis ins Ziel kullern.
Morgen ist dann schon der letzte Tag , nach Tonis Aussage ist er jetzt richtig drin und könnte noch paar Tage weiter machen. Ich werd mal schauen ob ich mich morgen wieder auf dem Rad halten kann und Toni begleite."
Da da ist doch ein bisschen Licht am Horizont. Drücken wir Steini die Daumen das er den Gardasee auf dem Rad erreicht. Ob es so gekommen ist könnt ihr morgen an dieser Stelle lesen. Und hier noch die Blder von Tonis Soloritt.

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Update Tag 7
Jetzt haben es unsere beiden Jungs endlich geschafft. Gestern galt es die letzte Etappe von Levico Terme – Riva del Garda zu fahren und nochmal 75 km und 2500 hm abzuspulen. Marcel hatte wieder die nötige Kraft in den Beinen und erreichte das Ziel auf seinem Stein'schen Untersatz.


"Heut haben wir nochmal gemeinsam an den Start geschoben. Toni war wie jeden morgen müde. Da steckt der Student noch drin, 8h Schlaf sind einfach zu wenig. Ich mit dem mulmigen Gefühl ob es wieder geht. Es ging sogar wie verrückt! Die 5h kamen mir vor wie 1h. Toni war heut auch nochmal richtig stark! Ohne den Aussetzer gestern wär ich wohl heute nicht mit ihm mitgekommen. Gegen Ende wurde er dann ein wenig agressiv und fing mit rumschreien an. Aber gut, ist verständlich das am 7. Tag der Riemen runter ist. Bis Mittag war es extrem schwül und wir mußten einen ewig langen und sehr steilen Anstieg hoch. Dort haben so ziemlich alle geschoben, ich hab es irgendwie fahrend hinbekommen um nicht laufen zu müssen. An der Verpflegung kurz auf Toni gewartet und erstmal die Handschuhe ausgewrungen. Um die nächste Ecke war doch die Bergsprint Wertung und da gab's nen Kurzschluss bei mir und ich hab mal angelatscht, ohne zu wissen auf was ich mich da einlasse. Es tat ganz schön weh und am Ende hatte ich die 4. schnellste Zeit. Was eigentlich ganz gut ist, wär der Schnellste nicht 30 sek schneller auf den 3 min. Alter Schwede! Hier sind ganz schöne Cracks am Start. Als wir dann irgendwann über den Berg waren kam noch der Downhill wo ich heute hochkonzentriert recht fix war und auch das gefahren bin wo die Meisten absteigen mussten. Da mußt du dir deinen Weg frei schreien, wenn die Läufer im Weg stehen. Im Downhill war Toni immer kurz hinter mir, aber am Ende war er dann doch weg. Ich wartete einen Moment bis ein anderer Teilnehmer kam und meinte "dein Partner hat ne Panne". Ohr Nee, nicht schon wieder ein Platten. Kurz darauf kam Toni aber aus dem Wald gekullert und meinte es hatte sich ein Ast ins Rad gewickelt. Also halb so wild und weiter die 10 km ins Ziel. Leider war die Gruppe weg und ich mußte meinen Toni etwas motivieren an mir dranzubleiben. Aber er hat wacker durchgehalten.
So nun ist es doch schon / endlich vorbei."

Sehr schön Jungs! Habt noch eine schöne Zeit in Riva und lasst euch das Gelato mehr als schmecken! Verdient habt ihr es euch.

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