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Dolomiti Suberbike

Kevin allein in den Bergen
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Regen in Sachsen - Sonne und kurzes Spandexwetter in den Dolomiten. Also, Rucksack geschnürt, Luft aufgepumpt und ab in den Süden. Der Sonne hinterher!
So geschehen bei Kevin Büschel, der letzte Woche bereits in heimischen Wäldern die Höhenmeterprobe erfolgreich durchgeführt hatte und diese Woche in Norditalien nachlegen wollte. Damit sich die Anreise auch wirklich lohnt, wurde von ihm das volle Programm gebucht und damit standen stramme 123km und 3.400hm vor der Brust.

Ob Kevin diese üppige Fahrt bekommen ist, lest Ihr in seinem Rennbericht:

"Nach einer stressigen Anreise am gestrigen Abend, klingelt heute früh pünktlich 5:30 der Wecker. Zum Glück haben Christin und ich mittlerweile unsere Rituale vor dem Start und ich konnte mich auf die Nahrungsaufnahme konzentrieren.
Mit vollem Tank rollten wir zum Start nach Niederdorf und trafen unsere sächsischen Freunde Alex Neubert (Team Auto & Freizeit) & Tobias Scheibner. Kurzer Wortwechsel über die herrschenden 5°C und ab in die Startaufstellung (1.Block).
Leider standen vor uns sehr viele Teilnehmer. Mit 12min Verspätung fiel der Startschuss und es ging sofort in den ersten Anstieg, mit hunderten anderen Teilnehmern. Schnelles Vorkommen war bis Kilometer 10 nicht möglich, aber ich versuchte konstant meine Wattwerte zu treten. Die ersten 1000hm waren zwei Teile bis hinauf zur Silvesteralm, die danach im freien Fall bis nach Innichen wieder vernichtet wurden. Dort bekam ich neuen Treibstoff in Form einer Wechselflasche, sowie 2 Gels.
Der zweite Anstieg über Sexten bis zur Rotwandhütte folgte und da passierte es dann: 90° Kurve auf Schotter und Kevin macht den Abflug. Cockpit und Schaltwerk schief, Schürfwunden und den Kontakt zur Gruppe verloren. Dies führte des öfteren zum Abwurf der Kette und die Nerven lagen so langsam blank. „Wie soll ich so noch 85km fahren!?
Oben wurde erstmal Luft aus dem vorderen Pneu gelassen und dann ging es im Sturzflug runter zum Kreuzbergpass und weiter über wellige Passage erneut nach Innichen. Nun weitere 400hm hoch zur Haunoldhütte und wieder zügig runter nach Toblach.
Dort wartete Christin mit Verpflegung und der Zuruf „aktuell P5“. Dieser wirkte wie 10 doppelte Espresso und im deutschen Duo flogen wir mit über 30km/h die 11km hinauf zum Dürrensee. Nun der letzte Anstieg über 7km/600hm hinauf zur Plätzwiese. Kontrahent um Kontrahent wurde passiert, weil die Leistungswerte vor mir auf dem Wahoo einfach nicht weniger wurden. Kontrollierte 17km Abfahrt und Zieleinlauf.
Overall P125 und Platz Fünf in der Kategorie Hobby Men 1."

Stark gefahren Herr Büschel und herzlichen Glückwunsch!

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