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Aktuelles

Drei Talsperrenmarathon und NMC Belantis

Stein-biker wieder am Start
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Das zurückliegende Wochenende hielt wieder massig Rennsport für den kurbelfreudigen Piloten parat. Den Anfang machte am Samstag der Drei Talsperren Marathon in Eibenstock. Dieser ist eher für seine Streckenlänge und schöne Aussicht bekannt, als für den fahrtechnischen Anspruch.
Bei schönstem Spätsommerwetter ging es auf die drei unterschiedlichen Streckenlängen, wobei die kurze Strecke über 30km von den Stein-bikern unbesetzt blieb.
Auf der mittleren Distanz von 50km ging Susan Kunz an den Start und war überrascht, dass sie am Auersberg mit dem Titel Bergkönigin geehrt wurde. Die folgenden 25km absolvierte sie anschließend noch motivierter und rollte als erste Frau über die Ziellinie. Ergo: Bergkönigin und Gesamtsiegerin in der Frauenkonkurrenz.
Im Feld der Herren zeigten sich die Herren Sebastian Ortmann und Rico Lasseck an der Startlinie. Rico erlebte das Rennen wie folgt:

"Der Wettergott hatte es nochmals sehr gut mit uns gemeint und so konnte das Rennen bei bestem Wetter unter die Stollen genommen werden. In Eibenstock angekommen traf man viele bekannte RSV Gesichter und es blieb noch genügend Zeit für den einen oder anderen Plausch. Ich konnte nach dem Start relativ weit vorn in den ersten Ziehanstieg Richtung Carlsfeld reinfahren. Natürlich wurde ich erstmal von vielen Schnellstartern überholt, welche deutlich über ihren Limit in den Berg knallten. Nach und nach holte ich mir viele zurück und schloss zu einer 6 Mann Gruppe auf, welche fortan meine Wegbegleiter waren. Auf dem Kammweg Richtung Auersberg war es mehr ein unrhythmisches Gefahre und so machten wir nicht wirklich Boden gut. Der Auersberg war schnell erklommen und so ging es dann schon Richtung Sosa. Am Anstieg „Blauenthaler Wasserfall“ legte ich eine Schippe drauf, um mein Mitstreiter zu testen. Weiter ging die Reise zur Talsperre Eibenstock, wo dann die entscheidenden Finalkilometer auf die Fahrer warteten. Unsere Gruppe ist etwas größer geworden, da wir unterwegs doch ganz gut eingesammelt hatten. Ich ließ mich aber davon nicht beirren und fuhr als erster in den Finalanstieg rein und konnte die Führung bis ins Ziel behaupten. Am Ende reichte es immerhin für Gesamtrang 28."

Doc O. konnte sich ein wenig weiter vorn im Feld einreihen und in der erweiterten Spitze mitfahren. Die ersten drei Piloten musste er ziehen lassen, jedoch mit der Verfolgergruppe konnte er einen Blumenstrauß ausfechten. Am Ende reichte es für den fünften Gesamtplatz, der ihn in seiner AK auf den obersten Podestplatz katapultierte.
Glückwunsch an die Mittelstreckler!

Auf der langen 100km Runde hatte sich Jungspund Dominic Voland eingefunden und wollte an seine letztjährige Fahrt anknüpfen. Das dies leider nicht so ganz funktioniert hat, hat er uns kurz geschildert:

"Am Samstag bin ich über 100km beim 24. DTM an den Start gegangen. Von Beginn an war das Rennen schnell. Jedoch bildete sich keine vernünftige Verfolgergruppe in der ich um die vorderen Plätze mit mischen konnte. Es wurde gequatscht und Ausreißer ziehen gelassen... Meine Form war von Beginn an schlechter als letztes Jahr. Mich quälte recht früh Hungerast und Krämpfe. Die letzten 30km um die Talsperre Eibenstock waren eine Qual jedoch kam aufgeben für mich nicht in Frage.
Im Ziel kam ich 11min später als letztes Jahr an und war wesentlich erschöpfter. Das bedeutet 23. Platz Gesamt & 2. Platz AK Herren U23. Nebenbei: ich war der jüngste Teilnehmer auf dieser Strecke und man sagte mir ich könne noch oft genug gewinnen."
Auch hier ein Daumen hoch vor der tollen Leistung!

Am Sonntag Stand dann der NMC Belantis bei Leipzig auf dem Tagesplan. Hier viel der Anteil der Stein-biker deutlich schmaler aus. Um genau zu sein, hatte sich nur Rico Lasseck nochmal an den Start gewagt.
Was er im Leipziger Seenenland erlebt hat, dass lest ihr wiederum hier:

"Nach reichlichen Höhenmetern im Gebirge, ging es in das flache Neuseenland. In diesem Jahr wurde nicht mehr der „Belantis Park“ angesteuert, sondern das neu gestaltete Hafengelände Zwenkau. Vor vielen Jahren war am Kap Zwenkau der Wendepunkt der Radstrecke und es war noch möglich, bis zum Grund des Zwenkauer Sees (vor der Flutung) zu fahren.
Hier lernte ich den damals schon allseits bekannten Altmeister kennen und machte noch eine schmerzliche Erfahrung im Schotterbett. Vor dem Start entschuldigte sich der Veranstalter, dass die Strecke teilweise eine Rennradstrecke ist. Die Meute setzte sich in Bewegung und bis zum Wendepunkt musste man nur den besten Windschatten suchen. Die Rückfahrt zum Zielbereich war mit kleinen Ausflügen ins Gelände gespickt und so selektierte sich die große Gruppe. Kurz vor der ersten Runddurchfahrt stand dann der Quadfahrer im Mittelpunkt des Geschehens. Er leitete unsere Spitzengruppe komplett falsch. Zwei weitere Fahrer und ich kehrten um und wählten den richtigen Weg. Unsere ehemaligen Wegbegleiter klebten weiterhin am Quad.
Auf der zweiten Runde ist dann nicht mehr viel passiert und wir kurbelten dann etwas zornig unsere Kilometer ab. Bei der Siegerehrung wurde nochmals auf das Missgeschick hingewiesen und man wollte es bei der aktuellen Ergebnisliste belassen. An dieser Stelle ein Glückwunsch an Toni Brettschneider, welcher den Sieg im Sprint entschieden hat und im Neuseeland der stärkste Mann war."

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